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Schlosswald-Weihermühle-Weg

Einkehr Weihermühle

Wer Mühlenkultur, erholsamen Laubmischwald, die Naturdusche der Kelten und Bäche in verträumten Tälern genießen möchte, der hat die richtige Wanderroute gewählt.

Ausgangspunkt der Wanderung kann die Weihermühle im Odenbachtal beim Wasserschaupfad sein, die Kneispermühle am europäischen Mühlenbach oder die Landgrafen-Mühle im Mühlendorf Wallhalben. Die Wanderer sollten die urigen Erholungsstopps an dieser Wanderroute genießen.

Wo einst die Müller aus Körnerbergen Mehl mahlten, da steht heute Naturerholung im Vordergrund, denn der Wandel des technischen Zeitalters hat eine andere Mühlenromantik erweckt.


Wegweiser Schlosswald-Weihermühle Weg
Wegweiser

Weihermühle

Die Entstehung der Weihermühle im Odenbachtal, einst auch Tal des Ottenbach genannt, wird zwischen 1400 und 1450 vermutet. Die Leininger Grafen legten an der ehemaligen „Furth über den Ottenbach“ einen Fischweiher an. An dieser Stelle führte der Weg von Herschberg nach Höheinöd vorbei. Einige Zeit später wurde nicht weit von dieser Stelle die „Odenbacher Mühle“, die heutige Weihermühle errichtet. 

Seit dem Jahre 1928 wird in der ehemaligen Mahlmühle eine Gastwirtschaft betrieben. Von 1926 bis 1943 war die Weihermühle im Besitz der Forstverwaltung. Heute ist dieses stille Seitental mit der Wandermöglichkeit am Wasserschaupfad und dem Landgasthof ein beliebtes Ausflugsziel.


Kneispermühle

  • Kneispermühle

Die Kneispermühle, die ehemalige herrschaftliche Bannmühle für die Gemeinden Maßweiler, Reifenberg, Schmitshausen und Oberhausen, wird 1440 erstmals in der Geschichtsschreibung genannt. Das Wort Bannmühle besagt, dass  die Bewohner der genannten Orte ihr Getreide nur vom Müller der Kneispermühle mahlen lassen durften. Der hier angesprochene Mühlenzwang wurde erst in der Zeit der Französischen Revolution aufgehoben.

Laut den Heimatforschern soll die Kneispermühle das letzte Gebäude einer ehemaligen Wohnsiedlung in diesem Talgrund gewesen sein. Die eingegangene Siedlung war unter dem Namen Kneysvilere, auch Kneysviler oder später Kneysweiler bekannt. Das Mühlengebäude wurde 1926 von der Wassergenossenschaft Schmitshausen angekauft und zur Pumpstation für die Wasserversorgung der Höhengemeinden umgebaut. Noch heute ist dieses Wasserwerk für die Trinkwasserversorgung von sechs Gemeinden verantwortlich.  


Die Würschhauser Mühle oder die „Zieglermühle“

Würschhauser Mühle

Ihren Namen verdankt die Mühle der ehemaligen Siedlung Werschhausen, einer Dorfgründung aus der Zeit der fränkischen Landnahme, vermutlich im achten Jahrhundert. Geschichtliche Unterlagen besagen, dass die um 900 erbaute Kapelle im Eichenwald bei der Faustermühle schon von den Kirchgängern aus „Werschhausen“ besucht wurde. Urkundlich wird das Dorf erstmals 1293 und nochmals 1560 erwähnt.

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Landgrafen-Mühle

Landgrafen Mühle - Wallhalben

Die Katzenmühle dürfte das älteste Gebäude des einst eigenständigen Dorfes Oberhausen im ehemaligen Landkreis Zweibrücken gewesen sein.
Nun haben die neuen Besitzer Christine und Thomas Venzke das ehemalige Mühlengut zu einem Hotel-Restaurant mit dem neuen Namen Landgrafen-Mühle umgebaut und renoviert. Der Mühlencharakter und die imposanten Merkmale des Baustils vergangener Mühlenbaukunst wurden in wesentlichen Grundzügen erhalten.

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