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Mühlenweg

Burg Nanstein – Sickingenstadt Landstuhl

  • Burg Nanstein – Sickingenstadt Landstuhl

Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Sickingenstadt Landstuhl, die Burg Nanstein, errichtet über einem 15 Meter hohen eindrucksvollen Sandsteinriff, nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit – auf die Spuren Franz von Sickingens, des letzten Ritters, der am 7. Mai 1523 auf der Burg Nanstein, der, nachdem die Burg tagelang belagert und beschossen wurde, an seinen schweren Verletzungen verstarb.

Als Teil des staufischen Sicherungssystem für das Reichsland in der Pfalz, wurde der Burgenbau durch den Stauferkaiser Friedrich I, im Volksmund liebevoll „Kaiser Rotbart Barbarossa“ genannt, angeordnet.

Ihr Innenhof bildet im Sommer die romantische Kulisse für die Landstuhler Burgspiele, das Jazzfestival sowie weitere Veranstaltungen.


Ruine Verenakapelle - Mittelbrunn

Ruine Verenakapelle - Mittelbrunn

Am Ortsausgang Mittelbrunn in Richtung Landstuhl sind die romanischen Ruinen der ehemaligen Dorfkirche zu entdecken. Nachdem sie den Dreißigjährigen Krieg überdauert hatte, fand in ihr im Jahre 1718 der letzte Gottesdienst statt. Danach wurde sie nicht mehr benutzt, weil Gebäude und Turm einzufallen drohten.


Historischer Rundgang


Historische Altstadt


Landgrafen-Mühle

Die Katzenmühle dürfte das älteste Gebäude des einst eigenständigen Dorfes Oberhausen im ehemaligen Landkreis Zweibrücken gewesen sein.
Nun haben die neuen Besitzer Christine und Thomas Venzke das ehemalige Mühlengut zu einem Hotel-Restaurant mit dem neuen Namen Landgrafen-Mühle umgebaut und renoviert. Der Mühlencharakter und die imposanten Merkmale des Baustils vergangener Mühlenbaukunst wurden in wesentlichen Grundzügen erhalten.

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Würschhauser Mühle

Die heute mit neuzeitlicher Energie angetriebene Getreidemühle gehört zur Gemeinde Herschberg, obwohl sie jeder als Mühlengut der Gemeinde Wallhalben vermuten würde, was auch für die Mühlenbewohner schon immer die eigentliche dörfliche Zugehörigkeit war. Ihre Lage sorgte einst auch für eine unglaubliche Kuriosität, denn der Mühlenbetreiber war Bürgermeister von Wallhalben und gehörte gleichzeitig dem Herschberger Gemeinderat an. Für die Bewohner ums Wallhalbtal ist es häufig nur die „Zieglermühle“, da man den Familiennamen der Besitzer übernommen hat.

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Kneispermühle

  • Kneispermühle

Die Kneispermühle, die ehemalige herrschaftliche Bannmühle für die Gemeinden Maßweiler, Reifenberg, Schmitshausen und Oberhausen, wird 1440 erstmals in der Geschichtsschreibung genannt. Das Wort Bannmühle besagt, dass  die Bewohner der genannten Orte ihr Getreide nur vom Müller der Kneispermühle mahlen lassen durften. Der hier angesprochene Mühlenzwang wurde erst in der Zeit der Französischen Revolution aufgehoben.

Laut den Heimatforschern soll die Kneispermühle das letzte Gebäude einer ehemaligen Wohnsiedlung in diesem Talgrund gewesen sein. Die eingegangene Siedlung war unter dem Namen Kneysvilere, auch Kneysviler oder später Kneysweiler bekannt. Das Mühlengebäude wurde 1926 von der Wassergenossenschaft Schmitshausen angekauft und zur Pumpstation für die Wasserversorgung der Höhengemeinden umgebaut. Noch heute ist dieses Wasserwerk für die Trinkwasserversorgung von sechs Gemeinden verantwortlich.