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Monbijou

Knabenkraut

Der Storchen- und Libellenweg führt am Naturschutzgebiet „Monbijou“ vorbei. Buchenwald mit dichtem Perlgras, Kiefernforste und ausgedehnte Kalkmagerrasenflächen sind Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Der Name Monbijou soll auf einen Ausruf des Entzückens von Herzog- Karl August 1785 zurückzuführen sein, als er ganz in der Nähe ein Schlösschen sah und erwarb. Mon bijou also mein Schmuckstück oder mein Juwel galt als Bezeichnung eines Bauwerkes, das 1793 durch französische Truppen völlig zerstört wurde. Der Namen Monbijou blieb erhalten und das heutige Schmuckstück ist die artenreiche Orchideenflora mit 18 verschiedenen Orchideenarten.

Erfreuen Sie sich am Anblick dieser seltenen Pflanzen, aber vermeiden Sie bitte das Betreten der Flächen außerhalb des Weges zum Schutz der Orchideen.

  • Blaue Prachtlibelle - Paarungsrad

Im Bruch

Felsalb und Hornbach bilden ein durchgehendes Tal, das sich von Niedersimten über Walshausen, Dietrichingen und Mauschbach bis zur alten Klosterstadt Hornbach erstreckt. Im Tal wechseln  Wiesenareale mit Auwaldbereichen ab. Es finden sich hier vor allem Schwarzerlen, Eschen und Weiden. Viele Käfer- und Schmetterlingsarten sind zu beobachten. Im Frühjahr kommt es häufig zu Hochwassern, die die flachen Bereiche längs der Ufer weiträumig überschwemmen. Der Hornbach hat sich im Laufe der langen Jahre sein eigenes Flussbett geschaffen, was die Entstehung eines naturbelassenen Feuchtgebietes zwischen Dietrichingen und Mauschbach begünstigte.

„Das Bruch“ ist ein fast 9 Hektar großes, ständig staunasses und periodisch überflutetes Gelände in dem sich einige Flachtümpel, die aus mehreren ganzjährig fließenden, klaren Quellen gespeist werden, gebildet haben. Das Gebiet ist Lebensraum vieler äußerst seltener Vogelarten geworden u.a. von Sumpfrohrsänger, Teich- und Wasserrallen. Daten über Brutpaare von Schwarzkehlchen, Feldschwirl, Teichrohrsänger, Pirol, Grauschnäpper, Neuntöter und Rohrammer liegen vor. Gesichtet wurden Braunkehlchen und Kuckuck. Und während der Zugzeit sind Kiebitz, Große Rohrdommeln und größere Gruppen von Bekassinen zu beobachten. Eine eigens geschaffene Aussichtsplattform bietet Ihnen Gelegenheit, das Bruch mit seinen vielfältigen Tierarten in Ruhe beobachten zu können. Mit etwas Glück sehen Sie den fliegenden Edelstein (Eisvogel) beim Fangen eines Fisches oder hören das meckernde Geräusch der Himmelsziege (Bekassine). Das Bruch ist auch Brutgebiet des Weisstorches.

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